Sieben Weber Grill Richtlinien Niederländische Ofenrituale, Die Sie 2016 Kennen Sollten

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Dieser Schnee ist knietief, dies Thermometer hat sich in den Minusbereich verabschiedet. Während die meisten Münchner an diesem Silvesterabend hinter ihren Gästen dies Zuglufttier wieder vor die Spalt unter jener Tür schieben und sich freuen, dass jener Ofen außer jener Gans genauso die Kochkunst wärmt, steht eine Familie im Vorgarten – und grillt. Ein paar Meter weiter, ein anderer Vorgarten, diesmal eine Partie dick eingepackter junger Männer, ebenfalls um eine Rauchsäule gruppiert. Bayern, Heimat jener Wurst und Heimatland des deutschen Grillsportvereins, ist Vorreiter eines Trends, jener sich von Süden langsam in Deutschland ausbreitet: Grillen im Winter.

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Männer mit Namen wie „Wurschtbrater“, „Fleischwurst“ und „Bullrich“ verabreden sich in Internetforen, um sich c/o Minusgraden um eine Feuerstelle zu vereinen, zur „Vergrillung“, wie es in jener Szene heißt. In Dortmund fand im Monat der Wintersonnenwende vor dem Hbf eine Meisterschaft statt. Hotels und Caterer veranstalten Grillabende und werben mit jener kuscheligen Lufthülle an jener Glut. Zum Steak reichen sie Wolldecken. In Bundeshauptstadt wurden Schneegriller uff dem Tempelhofer Feld und im Mauerpark gesichtet.

„Die Hauptsaison ist zwar immer noch jener warme Jahreszeit“, sagt Sven Dörge, zweifacher deutscher Profigrillmeister, jener in jener Kapitale ein Grillcatering betreibt und die Szene beobachtet. „Hingegen dies Wintergrillen nimmt für immer zu.“ Warum dies so ist? „Selbst glaube, dies hat welches mit jener Wirtschaftskrise zu tun hat. Die Volk suchen nachher Sicherheit. Stadt an der Ruhr, unter freiem Himmel sein, in jener Partie, dies sind menschliche Urinstinkte, und beim Grillen kommt die Gesamtheit zusammen.“ Gleichfalls im Winter, so die These von Dörge, wollten viele nicht uff die Neandertaler-Sicherheit verzichten.

Dieser Smoker raucht schon

Die Suche nachher einer lodernden Feuerstelle und schützender Vertrautheit führt an einem späten Sonntagnachmittag im Januar in zusammensetzen Reinickendorfer Reihenhausgarten. Umgebungstemperatur: ein Rang. Gefühl: nur noch im großen Zehe. Mindestens ist es trocken.

Gleich mehrere Feuerstellen rußen und sprühen Funken uff dem Rasen von Marc Riemer. Da ist jener AZK, jener Anzündkamin, ein kniehoher, zylindrischer Ofen mit Henkeln aus Holz, in dem die Kohle mit Papier entfacht wird und vorglüht. Daneben steigt Rauch uff aus dem Schornstein eines Geräts, dies vage an eine Dampflokomotive erinnert und genauso beinahe so weithin ist. Dasjenige ist jener „Smoker“, 200 Kilo Eigengewicht, ab 1000 Euro im Handel zu nach sich ziehen. Die Einsetzkammer hat Riemer früher am Nachmittag mit Kohle und geschredderten Whiskyfässern gefüttert, jener Rauch zieht nun durch die längliche Grillkammer und hinaus aus dem Schornstein, gart dies Fleisch und gibt ihm eine leichte Räuchernote. Daneben steht jener „Weber“, ein Kugelgrill, genauso darin glüht es schon. Gegen dies Frieren lodern manche Holzscheite in einem Feuerkorb.

Marc Riemer scheint die Temperatur nicht zu spüren. Dieser große, kräftige Mann trägt eine Küchenschürze und eine leichte Tarnung-Mantel. Uff dem T-Shirt darunter lächelt ein rosa Schweinchen mehr als offenen Flammen am Spieß – dies Logo des deutschen Grillsportvereins.

Marc Riemer, von Metier Systemadministrator, lächelt nicht, zumindest im Moment nicht. Er konzentriert sich darauf, die Temperaturanzeigen im Pupille zu behalten. Die Gäste, Riemers Freundin, seine Schraubenmutter und ein Kumpel mit seiner Familie, wärmen sich die Hände am Glühwein. Gerne würde man mal von kurzer Dauer den Kronenkorken vom Grill öffnen, dies Fleisch besuchen und zusammensetzen Wasserschwall warme Luft herauslassen. Riemers Freundin hinwieder warnt: „Bloß nicht. Dasjenige gibt Streitfall.“

Im Winter der bevorzugte Lösungsweg mit Kronenkorken grillen

Im Winter sollte man uff jeden Kern mit Kronenkorken grillen, meint genauso Sven Dörge, und ihn der bevorzugte Lösungsweg drauf lassen. „Man braucht die Oberhitze.“ Im warme Jahreszeit funktioniert es zwar ebenfalls besser mit Kronenkorken, c/o Minusgraden hinwieder wird dies Fleisch oben richtig kalt, während von unten noch 400 Rang bullern. „Dasjenige kann gewissermaßen nichts werden“, meint jener Grillprofi. Wer kein Risiko eingehen will, solle störungsfrei Bratwürste zeugen. „Die gelingen genauso uff dem offenen Grill im Winter.“

Marc Riemer hat durchaus zu Gunsten von Würste und fertig marinierte Steaks nur ein müdes Lächeln übrig. Unter den anspruchsvollen Grillern geht jener Trend zum „Outdoor-Cooking“. „Früher nach sich ziehen wir Neonfleisch gemacht“, sagt Marc Riemer und verzieht c/o jener Wiedererleben dies Gesicht. So nennt er die Fleischlappen aus Massenproduktion, die in den Kühlregalen jener Discounter vor sich hin leuchten. Riemer macht uff dem Grill Gans und Rösten, Eintöpfe und Nachtisch. Sein Fleisch kauft er beim Metzger vor Ort, manches bestellt er genauso im Netzwerk schlechtweg beim Bauern. Einmal nahmen die Nachbarn zusammensetzen großen Pappverpackung zu Gunsten von ihn entgegen. Darin: ein halbes Lamm.

Dasjenige hätte Riemer genauso in Prenzlauer Höhe bekommen können. Im „Filetstück“, dem Edelfleischer und Grillrestaurant an jener Schönhauser Chaussee, wird dies kopflose Tier in einer zum Restaurant hin verglasten Kühlkammer am Fleischerhaken inszeniert. Sascha Ludwig wischt sich die Hände an jener Schürze ab. Dieser Küchenchef hat mit 27 Jahren schon mehrere Sterne-Küchen hinter sich, nun ist er im Filetstück zu diesem Zweck zuständig, dass dies herrlich marmorierte Fleisch jener Pommer’schen Schwarzbunten uff dem Grill zart und saftig bleibt und trotzdem mit dunklem Gittermuster uff die Teller kommt. Zu Händen den winterlichen Grill empfiehlt er in Glühwein mariniertes Wildtier (siehe Rezept unten), privat mag er es durchaus tunlichst störungsfrei: „Gebackenes Speiseeis vom Grill? Selbst bleibe c/o meiner Wurst.“

Jedes Jahr am Ersten Advent grillt er zusammen mit Freunden in einem Grünanlage in Rudow, eine eiskalte Grillparty mit 70 Gästen. Beim letzten Mal lag richtig viel Schnee, die Wirt hatten Feuerkörbe aufgestellt, die Füße wurden trotzdem kalt. Zur Wurst gab es Nudelsalat und vor allem: Glühwein. Irgendwann nachts versuchten sie, uff einer Spaten eine Bodenwelle im Grünanlage herunterzurodeln. „Deutschland hat keine so lockere, gesellige Esskultur wie andere Länder“, meint Ludwig. „Außer, es wird gegrillt. Im Weiteren hat man im Winter Sehnsucht.“

Zu Händen die Barbecuesauce kocht Marc Riemer Cola ein

Im Grünanlage in Reinickendorf ist es inzwischen jahreszeitgemäß stockdunkel und Riemers Spezl Stefan Wolf muss mit einer Taschenlampe assistieren. Dieser Kronenkorken vom „Weber“ steht ungeschützt, von kurzer Dauer nur, versteht sich, hinwieder eine Wolke würzigen Fleischgeruchs schafft es in die kalte Januarluft. Riemer streicht mit einem Pinsel eine rot-braune Sauce uff zischende Fleischbällchen. Zu Händen die Barbecuesauce hat er Cola reduzieren lassen und den Sirup dann mit Ketschup, Tomatenmark, Kreuzkümmel, Paprikaschote, Peperoni und anderen Gewürzen abgeschmeckt.

Zum Stadt an der Ruhr und Wärmen hat sich die Grillgesellschaft in die Wohnung zurückgezogen. Die Fleischbällchen schmecken zuckerig, scharf und rauchig-herzhaft taktgesteuert. Dann gibt es zu Gunsten von jeden ein Stück saftiges Schweinefilet, dies Riemer mit Käse und Speck voll und mit seiner eigenen Gewürzmischung, dem „Rub“, eingerieben hat. Riemers Rezept besteht aus 15 verschiedenen Zutaten, unter anderem Kumin, getrocknete Zwiebel, Peperoni, Zucker und Paprikaschote. Die Gäste essen und schwärmen. Im Freien im Grünanlage hat Riemer sich währenddessen schwarze Schutzhandschuhe übergestreift und den Kronenkorken vom Smoker hochgeklappt. Einfühlsam trägt er den Hauptgang, zusammensetzen Putenrollbraten, in die Kochkunst.

Im Weiteren zieht es die meisten wieder an die frische Luft. Uff einem offenen Grill hat Riemer den „Dutch Oven“ in die Glut gestellt und mit heißen Kohlen trübe, zusammensetzen gusseisernern Topf, voll mit Bratäpfeln. Stefan Wolf hat die Hände tief in den Taschen vergraben und die Mütze in die Stirn gezogen, Marc Riemer zieht an einer Zigarette, andächtig schauen sie in die Glut. Satte Stille senkt sich mehr als den Grünanlage. Die Holzscheite im Feuerkorb knacken leise. Im Topf brutzelt und zischt es. Riemer hebt mit einem Eisenhaken von kurzer Dauer den Kronenkorken an. Dieser Parfum von karamellisiertem Zucker, Zimt und Rosinen zieht hervor. Uff Riemers breiten Schultern vereinen sich Eiskörner. Es schneit, hinwieder niemand scheint es zu feststellen.

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